Das DIPOL TFA Pointer

Wir haben bereits in einem vorherigen Artikel die komplette TFA Familie dargestellt. In unserem aktuellen Artikel wollen wir uns dem TFA Pointer widmen, da wir dieses Gerät aus Preis-/ Leistungssicht für sehr gut erachten.

Das DIPOL TFA Pointer ist das „kleinste“ Gerät aus der DIPOL TFA Familie. Klein, weil es die geringsten Ausmaße hat. Der große Unterschied zwischen dem TFA Pointer und den TFA 2.0/ 2.8 SL ist der verwendete Bildsensor. Beim TFA Pointer ist, im Gegensatz zu den „großen“ TFA-Geräten einen VOx-Bildsensor verbaut. Dies macht sich darin bemerkbar, dass man ein regelmäßiges Kalibrieren des Bildsensors wahrnimmt. Zudem hat das DIPOL TFA Pointer keine Video- und Fotofunktion. Neben den angesprochenen Unterschieden kann das TFA Pointer in nahezu jeder Hinsicht mit den großen Brüdern mithalten (die Leistungsdaten des TFA Pointer im Vergleich zu den anderen Geräten, finden Sie in unserem Vergleichsartikel).

Welche Funktionen machen das TFA Pointer zu einem guten Vorsatzgerät für die Jagd?

Uns ist es immer wichtig, dass ein Vorsatzgerät über eine digitale Bildkorrektur verfügt (was das ist und wie man es benutzt können Sie im Video unterhalb des Artikels sehen). Weiterhin sollte ein Gerät, bei dem ein VOx-Sensor verbaut wurde, die Möglichkeit haben eine Kalibrierung des Bildsensors manuell durchzuführen. Beide Funktionen sind beim DIPOL TFA Pointer vorhanden.

Hinzu kommt eine große Auswahl an Farbpaletten bei dem Pointer. Besonders gefällt uns die Farbpalette 11. In dieser Ansicht sehen Sie ein gewohntes Schwarz-/ Weißbild, allerdings werden warme Regionen rot hervorgehoben (RedHot). Weiterhin hat man für jeden Geschmack eine Farbpalette dabei. Im Sommer nutzen wir sehr gerne die Sepiafarbe, da man damit aus unserer Sicht sehr gute Kontraste an heißen Tagen erhält.

DIPOLtypisch sind die Einstellungsmöglichkeiten des Bildsensors; so kann man die Sensitivität, Bildhelligkeit, Sensorleistung und den Detaillierungsgrad des Bildes manuell einstellen, um die Vorsatzoptik optimal auf die Tageslichtoptik einzurichten.

Neben den drei vordefinierten Nutzerprofilen hat man die Möglichkeit drei eigenen Nutzerprofile anzulegen. In diesen Nutzerprofilen können alle oben beschriebenen Einstellungen abgespeichert werden. Abgerufen werden die Nutzerprofile wahlweise über den „USER“ Knopf oder über das Hauptmenü.

Die Besonderheit des DIPOL TFA gegenüber anderen vergleichbaren Geräten, ist die Variation in der Tastenbelegung. Über das Hauptmenü können Sie den „USER“ Knopf mit verschiedenen Funktionen hinterlegen. In den Werkseinstellungen ist es vorgesehen, dass man über den „USER“ Knopf die Nutzerprofile wechseln kann. Sie haben aber auch die Möglichkeit den „USER“ Knopf mit den Funktionen „Farbpalettenwechsel“, „Super-Kontrast“ und „manuelle Sensor-Kalibrierung“ zu hinterlegen. Aus unserer Sicht bietet sich hier die „manuelle Sensor-Kalibrierung“ an. Durch einen langen Druck auf den „USER“ Knopf, erzwingen Sie ein Kalibrieren des Sensors und haben nach erfolgter Kalibrierung min. 20 sek. kein Einfrieren des Bildes. Auf diese Weise können Sie vor der Schussabgabe den Sensor Kalibrieren und in Ruhe einen Schuss abgeben.

Fazit

Das DIPOL TFA Pointer ist in der Preisklasse bis 3000€ aus unserer Sicht ein sehr gutes Gerät mit vielen Einstellungsmöglichkeiten zur Abstimmung der Vorsatzoptik auf die Tageslichtoptik. Besonders hervorheben kann man bei dem DIPOL TFA Pointer die Bildqualität. Durch das hochwertige Display hat man eine sehr schöne Darstellung des Wärmebildes. Weiterhin sind die Belegungen der Tasten sinnvoll gewählt bzw. man kann diese für die eigenen Bedürfnisse sehr gut anpassen. Für den jagdlichen Alltag ist das Gerät ebenfalls gut geeignet. Wichtig ist aus unserer Sicht die manuelle Sensor-Kalibrierung und die Möglichkeit der digitalen Bildkorrektur. Das Schießen ist mit diesem Gerät bis 100m möglich.

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